Als
„Mercedes unter den Kapitalanlagen“ wurde der
Dreiländer-Fonds des Initiators Walter Fink angepriesen und
über Strukturvertriebe, wie z. B. den Allgemeinen
Wirtschaftsdienst (AWD) und die FG-Finanz-Service AG, an Zehntausende
von Kleinanlegern verkauft.
„Besonders
sicher durch ihre Risikostreuung“ sollten die
Dreiländer-Fonds sein und als alternative Altersvorsorge
dienen. Nur
allzu gerne wurden auch Kredite mitvermittelt, um den Fonds-Anteil
überhaupt finanzieren zu können –
schließlich gab
es dafür zusätzliche Vermittlungsprovisionen von der
Bank.
Und
heute?
Die
prognostizierten Einnahmen der Fonds werden nicht erwirtschaftet.
Anleger müssen Kredite bedienen, deren Zins und Tilgung sie
jeden
Monat finanziell belastet bzw. wirtschaftlich in den Ruin treibt.Die
alternative Altersvorsorge hat sich als „Fass ohne
Boden“ herausgestellt.
Die
meisten Anleger begreifen erst jetzt, dass ihre vor Jahren gezeichnete
Kapitalanlage eigentlich eine unternehmerische Beteiligung darstellt.
Auch müssen sie leidvoll mit ansehen, wie die damit
verbundenen
Risiken (sprich Verluste) sich heute in aller Härte
bewahrheiten.
Deshalb: